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Umweltmarkt: Vom Tinyhouse bis zu den Elmkids

Veröffentlicht am | von Frank Schildener
Über frische, direkt vermarktete Bio-Lebensmittel, informierten die beiden solidarischen Landwirtschaften im Landkreis. Neben der "Solawi Landwandel", hier Joshua Gröpler vom Lindenhof mit einem Salat, war auch die "Solawi Dahlum" mit einem Stand vertreten. Foto: Frank Schildener

Der 29. Wolfenbütteler Umweltmarkt auf dem Stadtmarkt fiel in diesem Jahr etwas kleiner aus, als sonst. Dennoch war das Interesse der Bürger groß. Sie fanden einen spannenden Themenmix vor.

Gut 20 Stände waren in gebührendem Abstand auf dem Stadtmarkt aufgebaut worden. Sie mussten sich den Raum mit dem Testzentrum teilen. Trotz des Weniger an Ständen gab es wieder interessante Angebote rund um das Thema Umwelt.

Lastenbikes zum Austesten

Am Stand der BUND-Kreisgruppe Wolfenbüttel fiel ein schwarzes Lasten-E-Bike auf. Während der Fahrer auf dem Sattel in die batterieunterstützten Pedale treten kann, ist in der überdachten Kabine Platz für den Einkauf oder zwei Kinder. Tatsächlich kann das Gefährt für jeweils sechs Tage zum Ausprobieren gemietet werden, berichtet Alexander Siemon von der BUND Ortsgruppe Waldgarten am Exer. „Das Rad haben wir seit gestern. Es ist zum Ausprobieren gedacht“, sagte er. Selbst fahre er ein ähnliches Gefährt und wolle es nicht mehr missen. „Meine Kinder sitzen vorn mit Fahrradhelm. So lernen sie das gleich richtig“, sagte er. Für seine Familie sei das quasi die Familienkutsche. Angeschnallt werden können die Kinder über einen Dreipunktgurt. Interessenten können sich an den BUND wenden. Natürlich hatte der BUND noch mehr zu bieten. Biotopvernetzung, der Biogarten in der Adersheimer Straße und andere Projekte sollen aktive Mitglieder anlocken.

Elmkids recyclen Altes

Nebenan gab es Basteleien mit dem Elm-Kids. Vogelhäuschen, Recycling-Gebastel und vieles mehr zum Mitmachen boten die sieben Kids von neun bis 15 Jahren. Seit zweieinhalb Jahren gibt es die Gruppe in Braunschweig und Wolfenbüttel. „Wir wollen uns für die Umwelt einsetzen und alte Sachen recyclen“, erzählt Rieke Rosenbaum (12). Die Gruppe hatte im Frühjahr den Wolfenbütteler Umweltpreis gewonnen. Das Geld sei in einen Bauwagen geflossen, der als Infostand und zum Treffen genutzt wird. „Wir haben altes Wachs bekommen und Tuchreste. Daraus haben wir Wachstücher hergestellt“, berichtete Merle Iden (11). Ein selbst gebasteltes Stifte-Etui aus einem Fahrradschlauch zeigte Milo Blanke (11). Übrigens sind die Elm-Kids in zwei Wochen auch beim Nachhaltigkeits-Tag anlässlich von Kultur im Zelt dabei. Wer mehr über die Gruppe wissen möchte: www.elm-kids.de.

reka macht Werbung für Tinyhouse-Siedlung

1000 Menschen, die monatlich 25 Euro spenden, sucht die regionale Energie- und Klimaschutzagentur e.V., kurz reka. „Damit könnten wir fünf Arbeitsplätze finanzieren“, erklärte Heiko Hilmer, Vorsitzender des Vereins. Diese Mitarbeiter sollen ihre Expertise zum Beispiel für Förderanträge zur Verfügung stellen können. „Das ist ehrenamtlich kaum zu schaffen“, sagte er. Arbeiten sollen sie bei der wandel.Schmiede. Das sei ein aus der reka entstandenes Bürgerunternehmen, das öko-soziale Arbeitsplätze für den Klimaschutz schaffe. Besonders liege ihm derzeit der wandel.Wohnpark am Herzen. Das sei eine geplante Siedlung aus Tiny Houses in Braunschweig.

Stichworte zu diesem Beitrag: Wolfenbüttel, Umweltmarkt, Tinyhouse, Elmkids, Stadtmarkt
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