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Eine Dekade im Dienst der digitalen Transformation

Veröffentlicht am | von Redaktion

Seit der Veröffentlichung des ersten Sonderbands am 19. Februar 2015 hat sich die Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG) zu einer zentralen Plattform für Forschung im Bereich der Digital Humanities entwickelt. Im Jahr 2025 begeht die ZfdG ihr zehnjähriges Jubiläum.

Als digitale Fachzeitschrift bewegt sich die ZfdG an der Schnittstelle zwischen geisteswissenschaftlicher Forschung und digitalen Methoden. Sie fördert den Einsatz innovativer Technologien und setzt mit ihrem Diamond Open Access-Modell ein klares Zeichen für freie Wissenschaft: Sämtliche Services sind sowohl für Autorinnen als auch für Leserinnen kostenfrei.

Die behandelten Themen reichen von (Urheber-)Recht über Geografie und Ethnologie bis hin zu klassischen Geisteswissenschaften wie Geschichte und Literaturwissenschaft. Besonders häufig vertreten sind dabei die Bereiche „Literatur“, „Bildung / Wissenschaft / Bibliothek“, „Informatik“, „Sprache“ und „Editorik“. Die Autor*innen sowie die Leserschaft der Zeitschrift stammen überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum, jedoch auch aus dem internationalen Ausland.

Gegründet wurde die ZfdG im Rahmen des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW), der gemeinsam mit dem Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) als Herausgeber fungiert. Alle vier Kooperationspartner*innen sind Teil der Fachredaktion. Die Zeitschriften-Redaktion wird von der Herzog August Bibliothek aus geleitet, die die Onlinezeitschrift publiziert.

Heute ist die ZfdG fest in der Digital-Humanities-Community verankert. Ihre wissenschaftliche Qualität wird durch ein fundiertes Peer-Review-Verfahren sowie transparente und nachhaltige Publikationsprozesse gewährleistet. Mit ihrem Open-Science-Ansatz setzt sie auf Offenheit, Barrierefreiheit und eine gemeinwohlorientierte Wissenschaftskultur. Unter Einbeziehung der Community möchte die ZfdG auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Entwicklung der digitalen Geisteswissenschaften spielen. Dies zeigt sich in innovativen Publikationsformaten wie den Working Papers, die ein Open-Review-Verfahren mit öffentlichen Kommentierungen ermöglichen, oder den in Kürze erscheinenden Data Papers, die Forschungsdaten sichtbarer und nutzbarer machen. Darüber hinaus engagiert sich die Zeitschrift in verschiedenen Open-Science- und Open-Access-Projekten, um ihre in den vergangenen zehn Jahren gewonnenen Erfahrungen und technischen Werkzeuge mit anderen Institutionen zu teilen.

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