Langfristige Perspektive für Akademie

Die Landesmusikakademie Niedersachsen in Wolfenbüttel erhält eine klare Perspektive für ihre langfristige Stabilisierung. Mitte Juni fand ein Spitzengespräch zwischen der Stadt Wolfenbüttel und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) statt. Im Fokus des Austauschs standen insbesondere gebäudewirtschaftliche und strukturelle Fragestellungen. Dabei konnten offene Punkte, die für die Weiterentwicklung der Landesmusikakademie von zentraler Bedeutung sind, geklärt werden. Gemeinsames Ziel ist die Schaffung von Rahmenbedingungen, die der Einrichtung dauerhaft Finanzierungssicherheit, klare Zuständigkeiten und eine verlässliche Entwicklungsperspektive am Standort Wolfenbüttel garantieren.
Niedersachsens Kulturminister Falko Mohrs betont die Bedeutung der Einrichtung: „Die Landesmusikakademie Niedersachsen ist ein zentraler Ort für die musikalische Bildung und die Nachwuchsförderung in unserem Land. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir die strukturellen Fragen, die diesen Standort seit längerer Zeit begleiten, jetzt verlässlich ordnen. Die konstruktive Verständigung mit der Stadt Wolfenbüttel ist dafür ein zentraler Baustein. Unser gemeinsames Anliegen ist, eine ausgewogene Lösung zu finden, die der Landesmusikakademie nachhaltig eine stabile Grundlage für die Zukunft gibt. Dazu gehören klare Regelungen bei Gebäuden, Finanzieren und Organisation. Wenn Land, Stadt und die weiteren Beteiligten hier gemeinsam Verantwortung übernehmen, stärken wir das Musikland Niedersachsen insgesamt.“
Bürgermeister Ivica Lukanic bewertet das Gespräch als starkes Signal für die Stadt und die gesamte niedersächsische Kulturlandschaft: „Die Landesmusikakademie gehört zu Wolfenbüttel und ist zugleich eine Institution von landesweiter Bedeutung. Wir haben am Montag einen entscheidenden Schritt gemacht, um langjährige strukturelle Fragen zu klären und die Akademie dauerhaft zu stabilisieren. Für die Stadt ist klar: Wir sichern damit nicht nur einen langfristig einen starken Kulturstandort, sondern auch einen wichtigen Begegnungs- und Entwicklungsort für junge Musikerinnen und Musiker, Ensembles, Vereine und die gesamte Laienmusik in Niedersachsen.“
Die Stadt stellt als Standort der Landesmusikakademie, der Bundesakademie für Kulturelle Bildung und weiterer renommierter Kulturinstitutionen ein herausragendes Zentrum für musikalische und kulturelle Bildung dar. „Jetzt kommt es darauf an, den erreichten Konsens zügig in belastbare Vereinbarungen und politische Beschlüsse zu übersetzen“, so Lukanic abschließend – „vom konstruktiven Gespräch zur verbindlichen Grundlage für die nächsten Schritte.“
Auch der Präsident des Landesmusikrats Niedersachsen e.V., Herr Matthias Möhle, begrüßt die getroffenen Verabredungen: „Die Landesmusikakademie Niedersachsen ist eine Erfolgsgeschichte. Dennoch stand über der positiven Entwicklung immer die Unsicherheit ungeklärter Zuständigkeiten. Dass wir gemeinsam mit Land und Stadt nun endlich Klarheit geschaffen haben, erfüllt uns mit großer Zufriedenheit – vor allem, weil diese Klarheit Sicherheit bedeutet: die Gewissheit, dass diese Einrichtung auch in den kommenden Jahrzehnten an ihrem Standort Wolfenbüttel erhalten bleibt. So bewahrt die Landesmusikakademie, was sie ausmacht: Sie ist Probenheimat der Landesensembles, Lernort für den Nachwuchs und ein offenes Haus für die Amateur- und Laienmusik in ganz Niedersachsen. Zugleich ist sie längst ein lebendiger Kultur- und Veranstaltungsort für die Stadt Wolfenbüttel und ihre Region geworden – und das wird sie auch langfristig sein.“
Die Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH ist eine Gesellschaft des Landesmusikrat Niedersachsen e.V.. Sie wird durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur institutionell gefördert.
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